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Tipps & Tricks

Anders als bei metallbedampften Rhodiumspiegeln wird die Spitzenqualität des FS Ultra durch ein dielektrisches Herstellungsverfahren erreicht, bei dem über 30 hauchdünne Schichten die brillante Reflexion ermöglichen. Die Oberfläche ist also nicht durch Metall „versiegelt“. Das erfordert eine besondere Sorgfalt bei Handhabung und Aufbereitung, um die Spiegelbrillanz zu erhalten.

Kalkhaltiges Wasser kann beim Ultra FS zu einer Beeinträchtigung der Spiegeloberfläche führen. Deshalb sollten Wasserrückstände stets abgetrocknet werden. Im Sterilisator oder Thermodesinfektor ist gemäß den Vorgaben der Gebrauchsanleitung kalk- und säurefreies Wasser zu nutzen. Auch sollte der ClasenUNO bei der Aufbereitung seitlich oder mit dem Siegel nach unten positioniert werden. Ansonsten können Kalkränder auf dem Spiegel entstehen, die nur teilweise entfernbar sind und die brillante Spiegelqualität beeinträchtigen. Deshalb, bitte mit Sorgfalt behandeln.

Saugt der ClasenUNO tatsächlich wie eine klassische Kanüle? Grundsätzlich ja. Allerdings wird die Saugleistung manchmal als schwächer empfunden. Und das hat verschiedene Gründe. Der Sound ist optimiert und schwache Sauggeräusche vermitteln subjektiv weniger Leistung. Die Saugleistung des ClasenUNO ist zunächst abhängig von der Leistung der Sauganlage. Unter 300l/min kann der ClasenUNO seine Vorteile nicht voll zur Geltung bringen. Manchmal hilft es auch einfach, Amalgam-Abscheider und Filter zu reinigen. Vor allem aber gilt: der Wechsel zwischen Absaugen und Sondieren ist entscheidend. Das muss sich natürlich erst einmal einspielen. Ein Blick auf die Videos zeigt wie es geht. Bei richtigem Handling ist der ClasenUNO eine vollwertige Absaugkanüle, soundoptimiert und mit integriertem Refluxschutz. Und natürlich mit brillantem, beschlagfreiem Spiegel.

Perlt das Wasser über den Spiegel, wird jeder Wassertropfen zur Linse und eine Sicht wird erheblich erschwert. Woran liegt das? Dieser Effekt ist kein Problem des ClasenUNO, sondern hängt mit der Oberflächenspannung des Wassers zusammen. Zwei wesentliche Dinge sind zu beachten. Durch Abstreifen des Spiegels an der Innenseite der Wange wird der Spiegel mit Speichel benetzt. Dies und das aktive Eintauchen des Spiegels in den Speichel setzt die Oberflächenspannung des Wassers herab. Wasser und Speichel werden jetzt fließend statt perlend abgesaugt. Wenn das alles nicht hilft, ist die Quelle des Problems eine andere – überschüssiges Öl in den  Winkelstücken. Oft werden diese übermäßig geölt. Durch die hohe Drehzahl geraten Ölpartikel in einem feinen Sprühnebel auf den Spiegel. Doch nicht nur dahin. Das Öl führt nicht nur zu einem Perleffekt des Wassers, sondern auch zu Problemen bei allen adhäsiven Techniken im Mundraum. Deshalb: Winkelstücke maßvoll ölen. Wenn ein ClasenUNO durch Öl verunreinigt ist, bitte reinigen und aufbereiten und zur Behandlung einfach einen neuen verwenden.

  1. Der ClasenUNO wird vom Behandler genutzt. In der einen Hand liegen nun also Sauger und Mundspiegel, in der anderen z.B. Winkelstück, Air-Fow-Handy, Kürette oder Ultraschallgerät. Wie auch immer – am ClasenUNO hängt der Saugschlauch. Und der wird ständig mitbewegt. Das kann je nach Saugschlauch schwergängig sein, oder einfach ganz problemlos. In jedem Fall ist hier ein dreh- und schwenkbarer Schlauchanschluss (siehe Zubehör) die ideale Ergänzung zum ClasenUNO.
  2. Der ClasenUNO optimiert auch die ergonomische Sitzposition des Behandlers. Mit dem ClasenUNO werden die Hände beidseitig um den Kopf des Patienten herum geführt. Die Sitzposition wechselt von einer 9-Uhr-Position auf eine 10-12-Uhr-Position, so kann auch stehend behandelt werden. Die Stuhlassistenz agiert entsprechend flexibel.
  3. Der ClasenUNO erfordert einen aktiven Wechsel zwischen Absaugen und Sehen erforderlich. Nur so lassen sich die Vorteile der Sauger-Spiegel-Fusion voll nutzen. Und das kann am besten an allen Patienten über einen gesamten Tag erlernt werden. 
  4. Der ClasenUNO ist für alle Behandlungen einsetzbar. Entweder er wird von der Stuhlassistenz im klassischen Sinne als „große Absaugkanüle“ wie gewohnt genutzt – dann aber ohne die zusätzliche Spiegelfunktion nutzen zu wollen, oder er wird von dem Behandler als Spiegelsauger mit allen Vorteilen selbst genutzt. Egal wie und bei welchem Patienten. Das kann völlig flexibel und situativ gehandhabt werden. Dazu ist aber immer ein ClasenUNO am Platz verfügbar zu halten. Tauschen Sie deshalb alle Absaugkanülen konsequent gegen den ClasenUNO aus. Wozu brauchen Sie noch eine Kanüle ohne Spiegel?

Bei der Prophylaxe werden bakterielle Partikel mit Wasser und Luft zu einer kritischen Aerosolwolke, die über längere Zeit im Behandlungsraum schwebt. Ein Großteil dieser Wolke kann bereits bei der Entstehung vermieden werden, denn der ClasenUNO saugt genau dort ab, wo durch Ultraschall- und Air-Flow®-Geräte die Partikel entstehen. Besonders bei der Zungenreinigung unter Anwendung von Air-Flow® hilft der ClasenUNO, die Aerosolwolke zu begrenzen.